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Holzterrassen

Eine moderne schöne Holzterrasse oder ein Holzbalkon lassen sich heutzutage mit einer schier unüberschaubaren Zahl von Terrassenhölzern realisieren. Die am häufigsten eingesetzten Hölzer und die damit entstehenden ökologischen Vor- und Nachteile soll Ihnen die nachfolgende Liste aufzeigen.

Holzarten

Tropenholz

Als Tropenholz wird in unserem Sprachgebrauch das in den tropischen oder subtropischen Regionen der Erde wachsende Holz bezeichnet. Unter diesem Überbegriff versteht man Holzarten wie z.B Bangkirai, Massaranduba, Cumaru, Ipe, Sapelli, etc. Es zeichnet sich durch beste Materialeigenschaften wie hohe Dichte und Festigkeit sowie Witterungsbeständigkeit aus. Man sollte ausschließlich zertifizierte Hölzer, d.h. Holz aus verantwortungsbewusster Waldbewirtschaftung kaufen. Erkennbar sind diese Hölzer an dem FSC und dem PEFC Zeichen. Da einheimische Hölzer durch technische Verfahren der Resistenz und der Pflege von tropischen Hölzern in nichts mehr nachstehen, sollte man aus ökologischer, sowie ökonomischer Sicht vorrangig auf diese zurückgreifen.

Douglasie

Douglasie ist beim Terrassenbau die wichtigste eingebürgerte Holzart in Deutschland. In Nordamerika gehört sie zu den meist verwendeten Nutzholzarten und ist ein wichtiges Konstruktionsholz. Riffeldielen sind gut geeignet für den Außenbereich und können unbehandelt bis 15 Jahre lang halten. Aus Kostengründen ist Douglasie eine echte Alternative zu tropischen Holzarten.

Lärche

Lärchenholz ist sehr beständig und hat eine Lebenserwartung von max. 15 Jahren. Es stellt unter den europäischen Nadelnutzhölzern das schwerste und härteste Holz dar und wird nur von der Eibe (Rüster) übertroffen. Das Holz zeichnet sich durch eine interessante natürliche Färbung sowie Maserung aus und überzeugt durch sein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Thermoholz

Seit einigen Jahren auf dem Markt ist Thermoholz. Heimische Holzarten werden thermisch behandelt, wodurch einerseits das Quellmaß um bis zu 70% reduziert wird, vor allem aber die Dauerhaftigkeit enorm erhöht wird. Als Nebeneffekt dunkelt das Holz sehr stark, wodurch eine elegante Optik erzielt wird. Buche, normalerweise im Außenbereich nicht einsetzbar, wird durch die thermische Behandlung hochresistent. Thermoholz gibt es zu einem vergleichbaren Preis wie tropische Hölzer.

Dauerholz

Eine weitere Alternative zu Tropenholz und zu 100% hergestellt in Deutschland ist Dauerholz.

Einheimische Kiefer wird durch und durch mit ungiftigem Wachs getränkt und dadurch resistent gegen Pilze und Parasiten. Hierauf gibt der Hersteller eine Haltbarkeitsgarantie von 15 Jahren.

Laden Sie sich hier den Produktflyer zu Dauerholz herunter.

Stauseeholz

In Surinam, einem kleinen Land im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1974 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zu einem See aufgestaut wurde. Dieser Stausee hat eine Fläche von ca. 1.500 km² und der Urwald wurde vor der Flutung nicht gerodet. Der See enthält deshalb eine gigantische Menge qualitativ hochwertiges Holz. Man schätzt das Volumen auf mindestens 10 Mio. m³, was einer Menge von ca. 500.000 LKW-Ladungen entspricht. Durch die Überflutung hat die Qualität des Holzes keinesfalls gelitten. Erstaunlicherweise verbessern sich die Eigenschaften der allermeisten Hölzer sogar durch die lange Unterwasserlagerung. Stauseeholz ist deutlich formstabiler und haltbarer als herkömmliches Urwaldholz und zudem sind Inhaltsstoffe ausgewaschen, die sonst zu unerwünschten Verfärbungen führen können.

Erhalten Sie hier weitere Informationen zum Stauseeholz.
bereitgestellt von:
F.W. Barth u. Co. GmbH
Fuggerstr.25
41352 Korschenbroich
www.stauseeholz.de